DONATO PLÖGERT

... ist als Sänger, Kabarettist, Moderator, Schauspieler und Autor in vielen künstlerischen Bereichen zu Hause.

Zweimal nahm er bereits als Deutscher in der Schweizer Endausscheidung zum Eurovision Song Contest teil (1993 als Texter, 2011 als Interpret) und war auch sonst schon mehrfach erfolgreich bei internationalen Wettbewerben: So verlieh man ihm für seine selbst geschriebenen Lieder und deren Präsentation erste Preise bei Festivals in Jugoslawien, Malta, Bulgarien, Mazedonien und der Tschechischen Republik.

In Deutschland konnte Plögert mit Auftritten in Fernsehsendungen wie Hitparade im ZDF, Wunschbox, Alles Gute, Dalli-Dalli, Heimatklänge und dem Grand Prix der Volksmusik auf sich aufmerksam machen. Mit seinen Songs „Wo sind die schönen Lieder hin?”, "Im Lauf der Zeit" und „Indianersommer” konnte er bereits drei Radio-Nr.1-Hits beim ORB und dem WDR 4 verbuchen. Anfang des Jahres 2005 gelang ihm dann seine erste Nummer 1 im Ausland, als er mit seinem im Berliner Dialekt gesungenen Chanson „Manni” vier Monate lang die Charts beim Schweizer Sender Radio Bern anführte, gefolgt von vier weiteren Songs. In den Jahren 2007 und 2008 schaffte er mit den Songs „Die Frau von über Dir” und „Herz im Kopp” auch zwei Radio-Nummer-1-Titel in Österreich. In den Niederlanden erreichte er immerhin einen beachtlichen 14. Platz in der Hitparade – letztere alle mit selbst geschriebenen Liedern in Berliner Mundart.

Die bisher von ihm in der Scheinwelt des Showbusiness gemachten Erfahrungen hat Plögert in seinem 'Skandalbuch' – so der Kölner Express – „Sunset Boulevard – zwischen Schlager, Sternchen, Seifen und Opern” niedergeschrieben. Sein neuestes Werk heißt „Das kann doch jedem passier’n” und enthält literarische Alltagsschnäppchen für alle Gelegenheiten.

Als Schauspieler war er u. a. 1998 in einer Hauptrolle in der TV-Serie „Von Mann zu Mann” zu sehen, im Preis gekrönten Spielfilm "Berlin is in Germany" und zuletzt in der ZDF-Serie „Der letzte Zeuge” an der Seite von Ulrich Mühe.

Bis zur Auflösung war Plögert der Sänger des Berliner Polizei-Orchesters und präsentierte mit ihm zusammen seine selbst geschriebenen Berlin-Chansons und -Gassenhauer bei Konzerten in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt und im Roten Rathaus.

Neun Monate lang gehörte seine Revue „Na, aba Hallo! – Berliner und ihre Musike” zum festen Repertoire des renommierten Berliner Kabarett-Theaters „Die Kneifzange”. Bis heute hat er dieses Programm in allen Teilen Deutschlands über 300 Mal gespielt. Inzwischen gilt er als „die” Berliner Schnauze der jüngeren Generation (so die Ruhr-Nachrichten) und als sympathischer Berlin-Botschafter.

Von Januar 2006 an trat er mit seinem Programm „mittenmang – Berlin für Anfänger und Unersättliche” zwölf Monate im exklusiven „Opernpalais unter den Linden” auf und feierte im September 2007 Premiere mit seiner neuen Show „Doll wat los” im legendären Berliner Vergnügungstempel „Clärchens Ballhaus”, wo er von Publikum und Presse gefeiert wurde. Auch das Nachfolgeprogramm "Spreejurke mit Biss" (2010) ist inzwischen ein fester Bestandteil vieler bundesdeutscher Bühnen geworden.

Für seine vielseitigen künstlerischen Aktivitäten wurde Donato Plögert mit dem Publikumspreis "Goldene Siegessäule" ausgezeichnet, erhielt den Berliner "Kultur-Oscar", bisher insgesamt vier silberne "Theater-Taler", die alljährlich von den Mitgliedern des Berliner Theater-Clubs vergeben werden, und ist seit Mai 2010 Preisträger des 1.Kleinkunstwettbewerbes der „Steglitzer Woche“ in Berlin.



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